EU Vorschläge zur GAP nach 2013 |
 Europäische Landwirte sollen mindestens 7 % ihrer Flächen aus der Produktion nehmen, ansonsten werden ihnen 30 % der Direktbeihilfen gekürzt. Daran hält EU-Agrarkommissar Dr. Dacian C i o l o s als eine von insgesamt drei zusätzlichen Maßnahmen zur weiteren Ökologisierung der Landwirtschaftspolitik fest. Diese sogenannten ökologischen Vorrangflächen sollen beispielsweise für Ackerrandstreifen, Hecken, Bäume, Brachland, Landschaftselemente, Biotope, Pufferstreifen oder Aufforstungen genutzt werden. Daneben werden ein Umbruchverbot für Grünland sowie ein verpflichtender Fruchtfolgewechsel aufrechterhalten, d.h. ein Landwirt soll wenigstens drei unterschiedliche Kulturen anbauen, die jeweils nicht weniger als 5 % und nicht mehr als 70 % seiner Ackerfläche umfassen dürfen. Diese drei Maßnahmen seien europaweit durchführbar, erklärte Cioloş vor dem Europaparlament in Brüssel. Des Weiteren hält die Kommission an den bekannten Vorschlägen zur Kappung (beginnend ab 150.000 Euro und 100% ab 300.000 Euro) fest, obwohl nach Berechnungen der EU in Deutschland ab 2014 nur 100 (in Worten: einhundert) Betriebe von der Kappung betroffen wären!
 Presseerklärung der EU-Kommission |
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